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5 Homepage Mythen, die du 2022 nicht mehr glauben darfst und wie du es besser machen kannst

Kurze Frage: Wie geht’s dir mir deiner Homepage?

Auf einer Skala von 0-10, ist deine Startseite eine hervorragende 8 oder eher eine lahme 5?

Unter uns, wenn es nicht eine phänomenale 10 ist, hast du Luft nach oben. 😉

Ich verrate dir heute 5 Mythen rund um deine Homepage, die sich leider immer noch hartnäckig halten und wie du es besser machen kannst.

5 Homepage Mythen, die du 2022 nicht mehr glauben darfst und wie du es besser machen kannst | miss-webdesign.at

Mythos #1: Alles dreht sich nur um dich

Du bist die Geheimzutat in deinem Business. Ohne deine Persönlichkeit, deine Stärken und deine Erfahrungen wäre dein Business austauschbar.

Die schlechte Nachricht: Das interessiert deine Website-Besucher nicht, jedenfalls nicht gleich. Sorry.

Zuerst möchte dein Website-Besucher sein Problem gelöst haben, eine Antwort auf seine Frage finden und sein Bedürfnis stillen.

Erst danach, wenn du es geschafft hast mit deinen Inhalten und Angeboten Interesse zu schaffen, wird er auch dich näher kennenlernen wollen.

So kannst du es besser machen:

Auch wenn es auf der Startseite nicht um dich geht, solltest du doch sichtbar sein, aber gezielt. Mit einem sympathischen Foto, deinem Namen, einem kurzen About-Text und einem weiterführenden Link zu deiner „Über mich“-Seite.

Der Rest der Startseite dreht sich ausschließlich um deine Website-Besucher und wie du ihnen helfen kannst, ihre Ziele zu erreichen.

Mythos #2: Das Design muss AWESOME sein

„Lass uns gleich zum Start ein Video abspielen und der Text soll von der Seite hereinfliegen… – je mehr Action, desto besser!“

Uiuiui… Die Möglichkeiten sind verlockend, ich weiß.

Aber gutes Webdesign folgt Regeln, ist funktional und zielgerichtet. Es unterstützt deine Besucher, gibt Sicherheit und führt sie zu den wichtigsten Informationen deines Angebots.

So kannst du es besser machen:

Kontrolliere, ob die folgenden Punkte auf deine Startseite zutreffen. Wenn ja, hast du Handlungsbedarf.

  • Langsame Ladezeit (Teste auf tools.pingdom.com)
  • Zu viele Elemente, die um die Aufmerksamkeit deiner Besucher kämpfen
  • Wenig White-Space
  • Schlechter Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Drop-Down Menüs
  • Mehr als 7 Elemente in der Navigation

Mythos #3: Je kreativer, desto besser

„Ich habe eine Schwäche für schöne Websites und genau das ist meine Stärke“, stand auf meiner ersten eigenen Homepage.

Kreativ? Ja, vielleicht.

Aussagekräftig? Nein!

Weil einfach nicht klar war, was ich anbiete und wem ich damit helfen kann.

So kannst du es besser machen:

Wenn du mit deinem Angebot noch nicht weltberühmt bist, musst du kristallklar kommunizieren.

Und wenn kristallklar und kreativ nicht klappt, dann starte mit kristallklar und langweilig. Bändige den kleinen Rebellen in dir. Hauptsache deine Website-Besucher verstehen, was du anbietest.

Mythos #4: Besser zu viel, als zu wenig

„Eis geht immer“, ist das Motto meiner Mama, das sie uns allen erfolgreich auf unseren Lebensweg mitgegeben hat.

Allerdings haben Eisgeschäfte einen gravierenden Nachteil, ihre überwältigend große Auswahl an Sorten.

Wenn du ein neues Eisgeschäft betrittst, bist du erstmal erschlagen. Du kommst mit dem Lesen der vielen verschiedenen Sorten gar nicht nach, während der Verkäufer vor dir langsam und die Meute hinter dir immer schneller ungeduldig wird. Stress ist dabei vorprogrammiert.

Zu viel Auswahl führt dazu, dass wir zu Bewährtem greifen (Erdbeere, Schokolade und Vanille) oder uns gar nicht entscheiden.

Auch Startseiten werden oft mit zu vielen Angeboten zugepflastert, frei nach dem Motto: „Ich weiß ja nicht, was mein Besucher gerade braucht, also zeig ich einfach ALLES.“

So kannst du es besser machen:

Konzentriere dich auf deiner Startseite deshalb bewusst auf deine besten Angebote, um deine Besucher nicht zu überfordern.

Achte auf eine gute Balance zwischen dem, was deine Besucher will (eine Lösung finden) und dem, was du von ihm willst (z.B. Kontakt aufnehmen).

Wie du deinen Website-Besucher übrigens sofort ein Angebot machen kannst, ohne einfach nur plump „KAUF MICH!“ zu schreien, zeige ich dir in „Homepage mit WOW-Effekt“.

Mythos #5: Pop-ups sind der heilige Gral

„Pop-ups sind super, die bringen Abonnenten“, hab ich gehört.

Ja, zum Teil stimmt das, weil sie Aufmerksamkeit erregen.

Aber viele Menschen, du bist da wahrscheinlich keine Ausnahme, sind auch ziemlich schnell genervt von diesen Dingern.

So kannst du es besser machen:

Setze Pop-ups nicht dauernd, sondern gezielt und temporär ein. Über guten Angebote und Hinweise freuen sich deine Besucher, wenn sie gerade Bedarf haben. Und wenn es gerade nicht passt, drücken treue Leser schon mal ein Auge zu, wenn du sie nicht dauernd mit einem Pop-up nervst.

Auch ich habe ab und zu ein Pop-up für „Homepage mit WOW-Effekt“ aktiviert. In diesem Mini-Kurs arbeite ich mit meinen Teilnehmern ganz gezielt an ihrer Homepage, damit sie zu einem echten Hingucker wird und Besucher in Kunden verwandelt.

Melde dich jetzt an, wir starten am 1.03.2023.

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Was ist mit dir? Welche Mythen hast du bis jetzt geglaubt? Hinterlasse einen Kommentar und verrate es mir!

2 Kommentare

  1. Danke für Deinen Blogartikel! Es ist tatsächlich so, eine Seite muss nie „AWESOME“ sein. Es reicht, wenn diese besteht und mit der Zeit immer wieder verbessert wird. Der Perfektionismus hat schon einigen das Genick gebrochen. 🙂

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