5 Dinge, die ich durch das Schreiben von 100 Blogartikeln gelernt habe

Eigentlich hat’s mich diesmal gar nicht so recht gefreut, zu bloggen. Eine grandiose Ausgangslage also für einen neuen Artikel…

Tja, solche Zeiten gibt es eben auch, das möchte ich gar nicht schönreden.

Und dann hab ich gesehen, dass der nächste Artikel mein 100. Blogbeitrag wird, ein Jubiläum und dieser Artikel sollte schon etwas Besonderes sein.

Also habe ich die letzten 3,5 Jahre Revue passieren lassen, mich an die Anfänge meine Blogs und meine Höhen und Tiefen erinnert.

Herausgekommen ist ein sehr persönlicher Artikel, rund um meine 5 wichtigsten Erkenntnisse zum Thema „Bloggen“, der dich nicht nur zum Schmunzeln bringen, sondern dir vor allem Mut machen soll, wenn du auch mal ein kleines Tief hast.

5 Dinge, die ich durch das Schreiben von 100 Blogartikeln gelernt habe | miss-webdesign.at

Trau dich, es wird gut werden

Ich arbeite momentan mit einer zauberhaften Kundin, die wie viele andere enormen Respekt vor dem Schreiben ihres ersten Blogartikels hatte:

„Ich habe total Angst, dass es nicht gut genug ist. Daher schraube ich und schraube ich… Puh! Meinst du das wird irgendwann besser?“

Diese Nachricht hat mich daran erinnert, wie es mir zu Beginn meines Blogs gegangen ist und damals habe ich mich genauso gefühlt.

Wenn man etwas zum ersten Mal macht ist man unsicher und hat Bauchkribbeln, außer du bist Pippi Langstrumpf, die bekanntlich gesagt hat:

„Das habe ich vorher noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

Jeder Blog beginnt mit dem ersten Artikel, also trau dich, wenn du für dein Thema brennst. Die Sicherheit kommt mit der Zeit ganz von allein.

Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint

Die meisten Blogs scheitern innerhalb von zwei Jahren. Das mag an vielen Gründen liegen, einer davon ist aber sicher fehlendes Durchhaltevermögen.

Du hast vielleicht nicht immer Lust zu schreiben, so wie ich heute, oder bist frustriert, weil immer noch keine Kommentare oder Anfragen bei dir eintrudeln.

Diese Phase ist hart und dauert mit Sicherheit länger als dir lieb ist, aber es hat auch etwas Gutes.

Solange dein Blog noch nicht allzu bekannt ist, kannst du Dinge ausprobieren und hast weniger Druck, dass deine ersten Artikel perfekt sein müssen. Sieh es doch mal von dieser Seite.

Auch bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mich über den ersten Kommentar zu einem Artikel freuen durfte. Ganze 4 Monate, um genau zu sein, obwohl ich zu Beginn jede Woche einen neuen Artikel veröffentlich habe.

Aber ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, als ich diesen ersten Kommentar freischalten konnte und es war wundervoll.

Ohne Planung geht’s nicht

Wie du weißt, bin ich der Meinung, dass du als Bloggerin ein Wunderwuzi sein musst. Aber du jonglierst ja nicht nur bei deinem Herzensprojekt mehrere Bälle in der Luft, sondern auch im Alltag.

Ich habe zwei wundervolle Kinder, arbeite, bin selbstständig, engagiere mich ehrenamtlich als Trainerin im Turnverein, spiele Faustball und schupfe, gemeinsam mit meinem Mann, Haus und Garten.

Falls du dich jetzt fragst, woher ich die Zeit für all das nehme, kann ich dich beruhigen, das frage ich mich selbst auch manchmal.

Wenn du genauso gern auf so vielen Kirtagen gleichzeitig tanzt, musst du Prioritäten setzen und effizient arbeiten.

Mein Blog hat in meinem Online Business eine hohe Priorität, da er einer meiner wertvollsten Mitarbeiter ist, kostet aber auch viel Zeit.

Daher habe ich Strukturen entwickelt und Prozesse etabliert, die mir die Blogplanung erleichtern.

Weniger ist mehr

Als ich meinen Blog gestartet habe, ist jede Woche ein Artikel online gegangen. Unvorstellbar, wenn ich heute daran zurückdenke.

Es war eine ungeheuer stressige Zeit und irgendwann hatte ich das Gefühl nur noch von Artikel zu Artikel zu hetzen, was mich richtig ausgelaugt hat.

Ich musst dringend etwas ändern, hatte aber gleichzeitig die Angst Leser zu verlieren, da mein Blog gerade erst Fahrt aufgenommen hatte.

Ein Gespräch mit meiner lieben Freundin, Janneke von blogyourthing.com hat mir die Augen geöffnet. Sie hat mich darin bestärkt meine Blogfrequenz zu reduzieren und es war gut so.

Insgeheim denke ich momentan sogar darüber nach, noch weniger zu bloggen.

Bloggen erweitert deinen Horizont

Weißt du, was ich rückblickend auf meine letzten 99 Artikel am schönsten finde?

Wie viel man beim Bloggen lernt.

Du wirst feststellen, wieviel du bei der Recherche für neue Artikel immer noch über Themen lernen kannst, bei denen du dich eigentlich schon gut auskennst.

Aber du entwickelst dich beim Bloggen nicht nur thematisch weiter. Du lernst auch, wie du knackige Artikel schreibst, welche Themen für deine Leser wirklich interessant sind und wie du online gefunden wirst.

Außerdem wirst du wirst ab und zu deine Komfortzone verlassen müssen, um voran zu kommen. All das hilft dir zu wachsen, beruflich und persönlich.


Am Ende dieses Artikels fühle ich mich ein bisschen sentimental, aber vor allem stolz, diesen Meilenstein von 100 Artikeln erreicht zu haben, weil ich viel Zeit und Liebe in dieses Projekt investiere und immer noch Spaß daran habe.

Zusätzlich bin ich dankbar, dass ich durch meinen Blog die Möglichkeit habe andere Frauen auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Online Business zu bestärken und Ängste abzubauen. Mit meinen Kundinnen ihre Erfolge zu feiern ist einfach großartig.

Was hast du durch deinen Blog gelernt? Wofür bist du dankbar?

Poste eine positive Erkenntnis und hilf damit anderen, die vielleicht gerade ein Tief haben. <3

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10 Kommentare

  1. Liebe Daniela, danke für diesen spannenden Artikel! Ich bin eine treue Leserin deiner tollen Arbeit, habe schon viel dank dir gelernt und hab auch dank deines Blogs zu dir gefunden – und freu mich täglich über meine tolle Website, die du zum Leben erweckt hast. Ich bewundere dein Durchhaltevermögen – 100 Artikel sind wirklich eine unglaubliche Leistung – auf die nächsten 100 🙂 LG, Theresa

    1. Liebe Theresa,
      Vielen Dank für dein Feedback! Was gibt es schöneres als glückliche Kundinnen? Ein weiterer Grund für meinen Blog dankbar zu sein, sonst hätten wir uns wahrscheinlich gar nicht kennengelernt…

      Auf die nächsten 100 Artikel!

      Liebe Grüße,
      Daniela

  2. Liebe Daniela,

    herzlichen Glückwunsch zu 100 Artikeln! Danke für diesen, denn er macht Mut und du hast sehr schön zusammengefasst, was beim Bloggen wichtig ist. Und das dies ein Marathon ist, kann man wohl nicht oft genug hören.

    Liebe Grüße
    Carina

    1. Danke, liebe Carina. Und ja, auch wenn die Phrase „Bloggen ist kein Sprint…“ schon ein bisschen abgedroschen ist, trifft es den Nagel einfach auf den Kopf.

      Liebe Grüße,
      Daniela

  3. „Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint“ ist für mich die wichtigste Erkenntnis für eine erfolgreiche Website – und für sonst auch alles im Leben.

    Selbst ein Sprint ist ein Marathon – zumindest wenn man erfolgreich sprinten will. Es gehören unzählige Stunden in die Vorbereitung. Genau wie, wenn man erfolgreich bloggen will. Auch da gehören viele Stunden Arbeit rein.

  4. Hahaha, bei 100 Artikeln darf man auch ein bisschen sentimental sein!

    Ich freue mich, dass dir unser Gespräch damals geholfen hat die Frequenz runter zu schrauben. Manchmal muss man sich solche Dinge trauen um zu sehen, dass nichts schlimmes dabei passiert 😉

    Na dann, auf 100 weitere!

    Liebe Grüße,
    Janneke

  5. Liebe Daniela,
    ich lese seit einiger Zeit deine Blogartikel und finde deine klare und direkte Art super. Man versteht immer sofort um was es geht. Ich habe schon einige Bloganläufe hinter mir, scheitere aber immer an dem Thema „das gibt es doch schon alles“. Wo ich mich auch wahnsinnig schwer tue, ist das Thema: andere zitieren, auf andere verweisen, den Inhalt anderer Blogs oder Seiten verwenden/verlinken. Also wie gehe ich mit fremden Inhalten um. Vielleicht gibt es dazu mal einen Blogartikel von dir?

  6. Liebe Daniela, ich bin gerade beim Durchhaltevermögen. Jedenfalls lernte ich durch das Bloggen, die Dinge genauer zu betrachten. Ich denke über Details nach (einfach so im Alltag) über die ich dann auch schreiben werde. alles liebe angelika

  7. Liebe Daniela,

    ich bin erst heute auf deinen Blog gestoßen. Ich gratuliere herzlich zu 100 Artikeln und nehme das als großes Vorbild. Mein Blog existiert momentan leider noch immer nur in meinem Kopf. Ich bin gerade dabei, die technische Seite des Blogschreibens zu verstehen und die Umsetzung bald in Angriff zu nehmen. Es fehlt mir gerade noch etwas der Mut, eine wordpress Seite zu erstellen und habe Angst, dass ich sie vielleicht nicht so zum laufen bringe wie ich mir das vorstelle. Deine genauen Erklärungen und Tipps sind mir hier eine echte Hilfe.
    Mach weiter so!

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