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7 Dinge, die du tun solltest, bevor dein Artikel online geht

Vor der Veröffentlichung eines neuen Artikels, gibt es eine Menge zu tun. Das meiste davon läuft bei mir inzwischen automatisch ab. Ab und zu ist es aber auch mal stressig und damit steigt die Chance, wichtige Handgriffe zu vergessen.

In diesen Momenten bin ich besonders froh, über meine Checkliste. Darin habe ich alle Punkte festgehalten, die VOR der Veröffentlichung eines Artikels wichtig sind.

Egal wie hektisch es gerade ist. Wenn du diese 7 Punkte beachtest, ist dein Artikel bereit und du kannst ganz beruhigt auf „Veröffentlichen“ klicken.

Kontrolliere diese 7 Punkte, bevor dein Artikel online geht. | miss-webdesign.at

Schreibe eine umwerfende Überschrift

David Ogilvy, der international wahrscheinlich berühmteste Werbetexter, war davon überzeugt, dass eine gute Überschrift 80% zum Erfolg deines Artikels beiträgt.

On the average, five times as many people read the headline as read the body copy. When you have written your headline, you have spent eighty cents out of your dollar. – David Ogilvy

Die Überschrift ist also das wichtigste Element deines Artikels. Und nur, wenn dieser erste Eindruck überzeugt, hast du die Chance aus Besuchern auch Leser zu machen.

So gelingt dir die perfekte Überschrift

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Eine umfangreiche Sammlung von 51 legendären Überschriften Vorlagen, die immer funktionieren hat Walter Epp am Affenblog veröffentlicht. Darauf kannst du aufbauen und deine eigenen Artikeltitel entwerfen.

Kommuniziere den Nutzen deines Artikels, mach deinen Besuchern richtig Appetit auf deinen Text. Ja, gib sogar das Versprechen ab, dass es sich lohnt, deinen Artikel zu lesen. (Aber denk daran, dieses Versprechen auch zu halten.)

Platziere das Keyword deines Artikels in der Überschrift. Damit sammelst du auch gleich wichtige Punkte bei Google.

Verlinke thematisch passende Beiträge

Falls du in deinem aktuellen Beitrag ein Thema anschneidest, über das du bereits gebloggt hast, dann verlinke deinen Artikel an der passenden Stelle im Text.

Dadurch schaffst du Mehrwert für deine Leser, die bei Interesse genauer nachlesen können und rückst ältere Artikel wieder ins Rampenlicht. Dabei erhöhst du ganz nebenbei auch die Besuchsdauer auf deinem Blog.

Auch am Ende deines Artikels kannst du passende Beiträge anbieten und deine Leser zum Bleiben einladen. Ich verwende dafür übrigens kein Plugin, sondern verlinke ergänzende Artikel ganz gezielt miteinander.

Verwende stimmiges Bildmaterial

Bilder sind eine wunderbare Möglichkeit dein Thema zu unterstreichen und deinen Text aufzulockern. Aber nicht nur das, Bilder können noch einiges mehr.

Achte auf ein einheitliches Branding deiner Bilder. Verwende dieselben Farben und Schriftarten, wie auf deinem Blog. Dadurch erhöhst du deinen Wiedererkennungswert, über die Grenzen deines Blogs hinaus, auch in den sozialen Netzwerken.

Noch mehr Tipps und Real-Life Beispiele zum Thema „Bilder anpassen und branden“ hat Janneke auf blogyourthing.com für dich gesammelt.

Bilder sind außerdem ein wichtiger Bestandteil und unverzichtbar für die Suchmaschinenoptimierung deines Blogs. Achte dabei auf die Platzierung deines Keywords im Dateinamen und im ALT-Text.

Und, falls du wie ich kein Händchen dafür hast eigene Bilder für deinen Blog zu fotografieren, kann ich dir diese 5 Plattformen für lizenzfreie Fotos empfehlen.

Rege die Diskussion an

Hand hoch, falls auch du dir mehr Kommentare auf deinem Blog wünschst. Wer nicht?

Leider habe ich den Eindruck, dass wir alle und da nehme ich mich nicht aus, ein bisschen faul sind, wenn es darum geht Artikel zu kommentieren. Dabei tut es doch so gut, wenn der eigene Artikel kommentiert wird.

Oft hilft ein kleiner, liebevoller Schubs in Form eine Frage am Ende deines Artikels, um eine Diskussion in Schwung zu bringen. Dadurch gibst du deinen Lesern gleich ein konkretes Thema, auf das sie einfach antworten können.

Ordne eine Kategorie zu

Jeder deiner Artikel muss mindestens einer Kategorie zugeordnet werden. Kategorien dienen der groben Gruppierung deiner Inhalte.

Idealerweise definierst du die Themenschwerpunkte deines Blogs als Kategorien. So erkennen deine Besucher und auch Google sofort, worüber du schreibst.

Ist dein Artikel SEO-tastisch?

Suchmaschinenoptimierung gehört für mich zum Pflichtprogramm für jeden meiner Artikel. Und das macht sich bezahlt, da jeden Monat mehr Leser über Google auf meinem Blog landen.

Sobald der Artikel fertig ist, führe ich einen kurzen SEO-Check mit Hilfe des Plugins „Yoast SEO“ durch und hinterlege dort die Vorschaubilder für Facebook und Twitter.

In meiner Artikelsammlung: Suchmaschinenoptimierung, findest du weitere konkrete Tipps, wie du deine Website für Google optimierst und dadurch deine Reichweite erhöhst.

Korrekturlesen in der Vorschau

Bevor mein Artikel wirklich online geht, gibt es einen allerletzten Qualitätscheck und zwar in der Artikelvorschau.

In dieser Ansicht kann ich genau beurteilen, wie mein Artikel später aussieht. Ich lese meinen Text noch einmal vollständig durch und nehme letzte Korrekturen vor. Dabei achte ich besonders auf diese Punkte:

  • Stimmt die Formatierung?
  • Gibt es noch Tippfehler im Text?
  • Werden alle Bilder korrekt dargestellt?

Fertig, jetzt kann ich meinen Blogpost wirklich veröffentlichen oder besser gesagt planen. Dadurch geht mein Beitrag automatisch zum gewünschten Datum online.


Wie gehst du vor? Hast du eine fixe Routine, bevor du deine Artikel veröffentlichst? Schreib mir einen Kommentar, ich bin gespannt, wie du arbeitest.

Das war gerade die Abschlussfrage, die dich motivieren soll, einen Kommentar zu hinterlassen. 😉


Lies weiter:

Anleitung: In 6 Schritten zu SEO-freundlichen Artikeln | miss-webdesign.at
13 fatale SEO Fehler, die dich dein Google Ranking kosten, und wie du sie vermeidest | miss-webdesign.at

6 Kommentare

  1. Liebe Daniela,

    ich unterschreibe alle Punkte voll und ganz. Auch dass wir alle (mich eingeschlossen) eine kommentierfaule Truppe sind. Dem möchte ich jetzt ein bisschen entgegenwirken. 😉

    Ich habe auch solch eine Checkliste und da stehen – abgesehen von den Punkten, die du schon erwähnt hast – noch 2 weitere Dinge drauf.

    Wenn ich jemanden verlinke, vergewissere ich mich doppelt und dreifach, dass der Name korrekt geschrieben ist. Irgendwie wäre mir das persönlich furchtbar unangenehm, wenn gerade hier ein Tippfehler wäre.

    Ähnlich handhabe ich das auch mit Links (egal ob zu meinen eigenen Artikeln oder zu den von anderen). Die check ich auch nochmal, bevor ich auf „Veröffentlichen“ drücke.

    Ganz liebe Grüße
    Alex

    1. Liebe Alex,
      Super, dass du meinen Wink mit dem Zaunpfahl so elegant aufnimmst. 😉 Auch ich möchte, wieder mehr darauf achten häufiger zu kommentieren.

      Links und vor allem Namen richtig zu schreiben, sind zwei ganz wichtige Themen. Danke für deine Ergänzung!

      Herzliche Grüße,
      Daniela

  2. Ich stimme zwar dem allermeisten von dem, was du hier schreibst, zu, aber Mehrwert ist etwas anderes als weiterführende bzw. thematisch passende Artikel.

    Mehrwert ist ganz einfach das, was der Artikel NEBEN SICH SELBST an Wert mitbringt. Sprich neben der Freude am Lesen eine Problemlösung o.Ä. – z.B. das Wissen darum, was man beachten muss, bevor man nen Artikel veröffentlicht 😉

    1. Ich verstehe was du meinst und gebe dir vollkommen Recht.

      Trotzdem sehe ich weiterführende Informationen/Artikel persönlich auch als Mehrwert, das sie die Chance bieten ein Thema zu vertiefen oder andere Wege einer Problemlösung aufzeigen.

      Liebe Grüße,
      Daniela

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