Blog Marketing – 11 einfache Schritte zu mehr Reichweite

Als Blogger muss man eigentlich ein Wunderwuzi sein, wie man in Österreich so schön sagt.

Mit dem Schreiben und Veröffentlichen neuer Inhalte allein ist es nämlich bei Weitem noch nicht getan. Du musst deine Inhalte bewerben, denn sonst bleibt sogar wirklich guter Content unentdeckt und das wäre doch wirklich schade.

Was du dagegen tun kannst? Das Zauberwort lautet „Blog Marketing“ und heute verrate ich dir 11 einfache Handgriffe, die dir nach der Veröffentlichung deiner Artikel mehr Leser bringen.

Blog Marketing - 11 einfache Schritte zu mehr Reichweite | miss-webdesign.at

Informiere deine treuesten Leser

Du hast einen tollen neuen Artikel geschrieben, wer denkst du also, sollte als erster davon erfahren?

Auf jeden Fall die Personen, die deine Inhalte wirklich zu schätzen wissen. Ja, dir sogar erlaubt haben, sie jederzeit anzuschreiben. Deine Newsletter-Abonnenten natürlich.

Nimm dir die Zeit und schicke eine kurze Nachricht an deine treuesten Leser, dass ein neuer Artikel online gegangen ist.

Pinne deinen Artikel auf Pinterest

Sobald mein Artikel online ist, teile ich ihn auf Pinterest. Dort habe ich ein Board, in dem ich alle Beiträge von meinem Blog sammle. Das macht es den Besuchern meines Profils leicht, sofort meine eigenen Artikel zu finden.

Erstelle ein eigenes Pinterest Board für deine eigenen Artikel. | miss-webdesignat

In den nächsten Tagen und Wochen pinne ich meinen Artikel, mit Hilfe von „Tailwind“, auf thematisch passende eigenen Boards und natürlich auf Gruppenboards. So erreiche ich eine schöne Streuung meiner Inhalte.

Folge mir auf Pinterest, dort sammle ich Tipps zu den Themen Online Business, Bloggen, Social Media, WordPress und allem, was du rund um deine Website wissen musst.

 Teile deinen Beitrag auf Facebook

Facebook bietet dir unterschiedliche Möglichkeiten, deinen Artikel unter die Leute zu bringen.

Falls du eine Facebook Seite für deinen Blog betreibst, postest du dort natürlich deinen Artikel und fixierst in oben auf der Seite, damit Besucher sofort deinen eigenen Content sehen.

Teile deine Beiträge auf Facebook und fixiere eigene Inhalte oben auf deiner Seite. | miss-webdesign.at

Teile deinen Beitrag in Facebook Gruppen. Halte dich dabei aber bitte unbedingt an die Gruppenregeln. Manche Gruppen erlauben dir jederzeit eigene Inhalte zu posten, andere Gruppen nur in bestimmten Threads oder zu vorgegebenen Themen.

In Facebook Gruppen kannst du dich auch wunderbar mit deinem Expertenwissen einbringen und Fragen von Gruppenmitgliedern beantworten. Wenn es passt, sogar mit Link zu deinem Artikel.

Werden deine Beiträge auf Facebook nicht richtig angezeigt? Oder fehlt das Artikelbild? Dann hilft dir der Facebook Sharing Debugger. Gib einfach die Url deines Posts ein und klicke auf „Fehlerbehebung“, dann siehst du wo der Fehler liegt. Per Klick auf „Fehlerbehebung“ kannst du die Daten neu laden.

Instagram – mehr als nur schöne Bilder

Auch Instagram eignet sich hervorragend, um deine Follower auf neue Artikel aufmerksam zu machen.

Poste passende Grafiken und Bilder in deinem Feed und natürlich in den Stories. Nutze die Bildunterschrift für konkrete Tipps und tagge andere User, mit denen du dich vielleicht bereits zum aktuellen Thema ausgetauscht hast.

Ein Tweet kommt selten allein

Nutzt du Twitter? Oder eigentlich sollte die Frage lauten, nutzt deine Zielgruppe Twitter?

Wunderbar, denn hier kannst du neue Inhalte ruhig öfter teilen, ohne spammy zu wirken, denn Twitter ist das schnelllebigste aller sozialen Netzwerke.

Am besten du tweetest deinen neuen Beitrag gleich nach der Veröffentlichung und heftest ihn zusätzlich oben, an deine Profilseite an. So sehen interessierte Besucher deines Profils auf jeden Fall deinen eigenen Content zuerst.

Teile deine Inhalte ruhig öfter auf Twitter und hefte sie auf deiner Profilseite an. | miss-webdesign.at

Über die folgenden Tage verteilt, kannst du Auszüge oder konkrete Tipps aus deinem Artikel teilen, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu generieren.

Nutze das volle Potential deiner Netzwerke

Bist du auch auf Linkedin oder XING aktiv? Dann bewirb deinen Artikel natürlich auch dort.

Aber bitte, stress dich nicht. Besser du konzentrierst dich auf wenige soziale Netzwerke, in denen du dich wohl fühlst und bist dort wirklich aktiv.

Mach es deinen Leser leicht, deinen Artikel zu teilen

Gute Inhalte werden gerne geteilt. Wenn das Teilen deiner Inhalte auch noch bequem per Klick möglich ist, umso besser.

„Social Share“-Plugins für WordPress gibt es jede Menge. Ich hatte lange ein kostenloses Plugin im Einsatz, bin aber im Zuge der DSGVO-Anpassung meiner Website auf „Shariff Wrapper“ umgestiegen.

Bitte deine Leser deinen Artikel zu teilen. Eine einfache Handlungsaufforderung, kann dabei Wunder wirken, zum Beispiel „Hat dir der Artikel gefallen? Dann teil ihn bitte in deinen Netzwerken.“

Du darfst deine Social Share Buttons natürlich auch selbst verwenden. Dadurch werden direkt ein paar Shares angezeigt und das motiviert deine Leser zusätzlich, deinen Beitrag zu teilen.

Informiere verlinkte Blogger

Hast du andere Blogs in deinem Beitrag verlinkt? Super, damit bietest du deinen Lesern wertvolle Zusatzinformationen und honorierst gleichzeitig die tolle Arbeit einer Kollegin.

Gib dieses Lob auch direkt weiter, indem du ein kurzes Mail an die verlinkte Bloggerin schickst, dich für ihre Arbeit bedankst und sie auf die Verlinkung in deinem Artikel aufmerksam machst.

Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Blogger gerne Artikel teilen, in denen sie selbst verlinkt sind und das steigert wiederum deine Reichweite.

Antworte auf Kommentare

Ich freue mich ja über jeden neuen Kommentar. Schließlich hat sich ein Leser die Zeit genommen, deinen Artikel zu lesen und zu antworten. Geht’s dir auch so?

Nun liegt es an dir, diese Wertschätzung zurückzugeben und zu antworten. So stärkst du die Beziehung zu deinen Lesern und das ist Gold wert.

Denk an deine internen Verlinkungen

Das Potential interner Verlinkungen wird oft unterschätzt. Nutze diese Chance und biete deinen Lesern Mehrwert, indem du auch von älteren Artikeln auf deinen neuen Beitrag verlinkst. Frei nach dem Motto „Ich habe noch mehr wertvollen Content zu diesem Thema für dich“.

Dadurch optimierst du die Struktur deiner Website und führst Besucher gezielt durch dein Angebot. Ganz nebenbei machst du dich, durch sinnvolle interne Verlinkungen, auch bei Google beliebt.

Verbinde deinen Blog mit Bloglovin

Bloglovin ist ein sogenannter Feedreader. Dort kannst du dir online eine Leseliste deiner liebsten Blogs zusammenstellen, ohne jeden Blog einzeln zu besuchen. Ich finde das sehr praktisch, weil ich dadurch enorm viel Zeit spare.

Auch deine Leser können deinen Blog abonnieren, dazu musst du ihn nur bei Bloglovin eintragen. Folgst du Miss Webdesign schon auf Bloglovin?


Diese einfachen Schritte tragen wesentlich dazu bei, dass meine Reichweite Monat für Monat steigt und genau das kannst du auch erreichen.

Über welchen Kanal gewinnst du deine Leser? Teile deine Tipps gerne in den Kommentaren.


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18 Kommentare

  1. Hallo Daniela,
    danke fuer den Artikel. Deine Tipps befolge ich im Allgemeinen schon, muss aber die Texte noch besser variieren.
    Als Feedreader nutze ich Feedly, gefaellt mir sehr gut.
    Viele Grueße
    Gerhard

  2. Liebe Daniela,
    vielen Dank für den Tipp mit Bloglovin. Ich versuch mich nachher mal dran. Ich bin noch ganz am Anfang und merke, dass ich mich mit so vielen Tools überhaupt nicht auskenne. Also eins nach dem anderen….
    Liebe Grüße, Gela

    1. Hallo Gela,
      Ich versteh dich, die Fülle an Tools macht es einem gerade am Anfang nicht leicht. Eins nach dem anderen ist sicher ein guter Weg. Probier aber auch unterschiedliche Tools und Lösungen zu einem Thema aus, damit du wirklich herausfindest, was zu dir und deiner Arbeitsweise passt.

      Liebe Grüße,
      Daniela

  3. Danke, für die Arbeit, die du mir jetzt gerade mit Pinterest gemacht hast! 😉
    Ich habe mich überhaupt nicht mehr um meinen Auftritt dort gekümmert und habe nun 3 Stunden lang meine Boards neu sortiert.
    Da gibt es Gruppenboards? Man kann auf anderen Boards pinnen?
    Das wusste ich gar nicht ….
    Trotzdem wirklich vielen Dank!
    LG
    Sabienes

  4. Also wie es aussieht muss ich mich mal näher mit diesem Buffer vertraut machen 😀 Den kenne ich nämlich gar nicht. Zur Zeit finde ich es einfach nur mühsam immer wieder daran zu denken, dass ich was neues teilen sollte. 😉
    xx Denise

  5. Wunderwuzi 😀
    Das schönste Wort, was ich seit langem gelesen habe.
    Ich habe auch seit drei Tagen endlich einen Newsletter. Jetzt brauche ich nur noch Menschen, die sich eintragen 🙂
    Hoffentlich kommt das. Deine Tipps sind aber toll.

    Liebe Grüße

    1. Hallo Julia,
      Ein schönes Wort, gell 😉 und so passend für uns Blogger.

      Ich finde es toll, dass du deinen eigenen Newsletter gestartet hast und keine Sorge, du gewinnst sicher bald deine ersten Abonnenten.

      Liebe Grüße,
      Daniela

  6. Hallo Daniela,

    Mail an die zitierten Blogger? Echt jetzt? Schonmal von Pingbacks bzw. Trackbacks gehört? WordPress informiert die Verlinkten Seite *automatisch*. manche Blogs zeigen die Trackbacks auch unter dem verlinkten Artikel an.

    1. Hallo,
      Natürlich ist es möglich, verlinkte Seiten automatisch benachrichtigen zu lassen. Ich bevorzuge allerdings den persönlichen Kontakt und die damit verbundene Wertschätzung, dem anderen Blogger gegenüber. Diese 3 Minuten, für ein nettes Email, nehme ich mir also sehr gerne.

      Mit besten Grüßen,
      Daniela

  7. Hallo Daniela!
    Ich lese deine Blogs immer sehr aufmerksam u bin dankbar für deine Tipps. Ich musste schmunzeln, ja, mein Newsletter ist natürlich immer die erste Adresse. Dann Facebook und dort auf meiner Firmenseite, persönliche Seite (ich hab leider auf der Firmenseite noch nicht so viele follower…) und dann evtl das eine oder andere auf xing und LinkedIn… Ich biete auch Workshops an, von daher denke ich, dass es dort auch passt.
    Hast du evtl einen Tipp für mich, wie ich die vielen anderen Freunde auf Facebook einladen kann, meine Seite zu liken? Nach dem Erstellen konne ich nur eine Bruchteil mit dem angebotenen Button dort einladen…

  8. Hallo Daniela,

    im Head Bereich einer jeden Website gibt es die Möglichkeit, dass Bots und Crawler der Suchmaschinen in zeitliche definierten Abschnitten die Website durchsuchen.

    Weißt Du zufällig, ob ein kurzer oder langer Besuchszeitraum, auf den der Websitebetreiber Einfluss nehmen kann, einen Einfluss auf die Platzierung einer Website hat?

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