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10 Aufgaben, die dein Online Business wachsen lassen

Du kennst sicher den Ratschlag „An apple a day keeps the doctor away“. Daran musste ich beim Schreiben dieses Artikels denken. Denn genau darum geht es, monatliche Aufgaben, die deine Website sicher und dein Online Business fit halten.

Ich reserviere mir jeden Monat etwas Zeit in meinem Kalender, damit ich neben der Arbeit an Kundenprojekten und meinem Blog nicht auf diese wichtigen Bausteine vergesse.

Falls du dir noch keine fixe Routine zurechtgelegt hast, kannst du gleich heute damit beginnen.

10 monatliche Aufgaben, die dein Online Business wachsen lassen | miss-webdesign.at

Erstelle ein Backup deiner Website

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber dieser Punkt gehört unbedingt auf deine monatliche ToDo-Liste. Sollte nämlich wirklich mal ein Update schief gehen, spart dir ein aktuelles Backup einige Nerven.

Neben der wöchentlichen, automatischen Sicherung, erstelle ich monatlich ein manuelles Backup. Und diese Zeit nehme ich mir gerne, denn so sind meine Daten zuverlässig gespeichert und ich kann ganz gezielt auf stabile Versionen, zum Beispiel von Plugins zurückgreifen.

Leider werden Backups oft vernachlässigt, obwohl die Erstellung weder kompliziert noch aufwendig ist. Eine einfache Anleitung dazu findest du in meinem Artikel „WordPress Backup erstellen und wiederherstellen“.

Aktualisiere WordPress, deine Themes und Plugins

Updates sind ein wichtiger Schritt, denn Updates liefern neue Funktionen, beheben Fehler und schließen Sicherheitslücken. Alle Komponenten deines Systems auf dem aktuellen Stand zu halten, trägt wesentlich zu Sicherheit deiner Website und deines Blogs bei.

Ob ein oder mehrere Updates zur Verfügung stehen, wird dir in der Kopfzeile deiner WordPress Installation angezeigt. Kontrolliere zumindest monatlich, ob du hier Handlungsbedarf hast.

Die richtige Reihenfolge für Updates ist übrigens:

  1. Vollständiges Backup erstellen 😉
  2. Plugins aktualisieren
  3. Themes updaten
  4. WordPress Version einspielen

Zusätzlich kannst du die Gelegenheit nutzen um Plugins oder Themes zu löschen, die du nicht mehr benötigst. So hältst du ganz nebenbei deine WordPress Installation schlank.

Denk daran, zur Sicherheit, vor jedem Update ein vollständiges Backup deiner Website anzulegen.

Analysiere deine Zugriffszahlen

Eigentlich werfe ich täglich, zumindest einen kurzen Blick, auf meine Website Statistiken. Am Beginn jedes Monats nehme ich mir aber etwas mehr Zeit, um genauer zu analysieren.

Ich schaue mir genau an, über welche Kanäle meine Besucher kommen und welche Inhalte für meine Leser besonders interessant sind.

Diese Werte vergleiche ich mit den Vormonaten, um Tendenzen zu erkennen und zu beurteilen, welche Marketing Maßnahmen gut funktioniert haben und welche nicht.

Dazu verwende ich Google Analytics, ein wirklich mächtiges Tool, das umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten bietet.

Interessante Artikel zu Google Analytics:

Wirf einen Blick in die Google Search Console

Google bietet bekanntlich eine Reihe hilfreicher Tools für Website Betreiber und Blogger an. Die Search Console ist eines davon und zeigt dir, wie Google deine Website sieht.

Folgende Informationen finde ich besonders interessant und werfe zumindest einmal im Monat einen Blick darauf:

  • Suchanfragen > Suchanalyse
  • Crawling > Crawling-Fehler

Hast du deine Website schon in der Search Console eingetragen? Falls nicht, solltest du das unbedingt tun. Eine Anleitung dazu findest du unter „Google Search Console – dein Blick hinter die Kulissen“.

Kontrolliere deine Blog Planung

Ich plane meine Blogartikel etwa 3 Monate im Voraus. Diese Planung ist aber nicht in Stein gemeißelt. Sie dient mir als Leitfaden, den ich auch kurzfristig anpassen kann.

Gemeinsam mit meiner Wochenübersicht und meiner Ideensammlung in Trello gehe ich die Artikelplanung für den kommenden Monat durch. Dabei stelle ich mir folgende Fragen:

  • Gibt es aktuelle Themen, die ich vorziehen möchte?
  • Ist die Reihenfolge der Artikel stimmig und ausgewogen?
  • Sind neue Events geplant, die ich berücksichtigen will?

Insgesamt ist dieser Punkt meiner monatlichen Tasks schnell erledigt. Ich sehe die regelmäßige Kontrolle meiner Planung, aber als wichtiges Qualitätskriterium, für die Entwicklung meines Blogs.

Wie ich die Planung meiner Blogartikel manage und welche Tools ich dafür verwende, kannst du im Artikel „Entspannt bloggen dank Redaktionsplan“ nachlesen.

Fülle deine Social Channels

Monatswechsel sind für mich immer ein guter Anlass, um meine Social Media Kanäle mit interessanten Inhalten zu füllen.

Für meine Facebook-Seite und Pinterest plane ich gerne ein Monat im Voraus. Das nimmt zwar ein bisschen Zeit in Anspruch, dafür läuft dann alles auf Auto-Pilot.

Für Pinterest nutze ich seit Jahresbeginn Tailwind und bin damit sehr zufrieden.

Bereinige deine Email-Liste

Es ist ein tolles Gefühl, wenn die eigenen Email-Liste wächst und ich freue mich immer noch über jeden einzelnen neuen Abonnenten. Geht’s dir auch so?

Dann nimm dir kurz ein paar Minuten Zeit für die Pflege deiner Liste, um Spam-Anmeldungen und Personen, die sich nicht mehr für deine Emails interessieren, zu löschen.

In MailChimp wählst du deine Liste und dort die Option „Create Segment“. Setze die Kriterien „Campaign Activity“ und „Date added“, wie im Screenshot, und du erhältst auf Knopfdruck „Save and View Segment“ eine übersichtliche Auswertung.

Erstelle ein MailChimp Segment und lösche regelmäßig nicht mehr interessierte Abonnenten deiner Liste. | miss-webdesign.at

Diese Abonnenten kannst du löschen, auch wenn es dir vielleicht schwerfällt. Als Belohnung winkt allerdings eine Email-Liste mit Abonnenten, die sich wirklich für deine Inhalte interessieren und das wird sich auch in den Öffnungs- und Klickraten zeigen.

Behalte deine Ein- und Ausgaben im Blick

Kommen wir zum Thema „Geld“ und zwar zur monatlichen Ein- und Ausgabenrechnung, auch wenn viele meiner Leser:innen Buchhaltung nicht gerade supersexy finden.

Der große Vorteil ist aber, dass du so immer einen guten Überblick hast und dich nicht erst mühsam durch alle Rechnungen wühlen musst, wenn deine Einkommensteuererklärung fällig ist.

Ich führe mittlerweile ein detailliertes Excel-Sheet, in dem ich monatlich alle Ein- und Ausgaben den entsprechenden Positionen zuordne. Diese Aufstellung ist für mich auch eine gute Basis für den nächsten Punkt.

Hinterfrage deine Ausgaben

Jeder von uns hat laufende Ausgaben und von Zeit zu Zeit, sollte man diese kritisch hinterfragen. Besonders, wenn die Kunden bei dir noch nicht Schlange stehen, ist es umso wichtiger deine Kosten im Auge behalten.

Zahlungen für Webspace oder deine Domain kannst du nicht minimieren. Von Abos oder Tools, die du nicht mehr nutzt, solltest du dich aber trennen. Dieses Geld kannst du besser investieren oder auch einfach auf die Seite legen.

Pflege deine Kundenbeziehungen

Bleibe für deine Kunden auch nach Abschluss eines gemeinsamen Projekts präsent, indem du dich von Zeit zu Zeit meldest.

Ich klicke mich gern durch die Websites meiner „ehemaligen“ Kundinnen, ob alles rund läuft. Außerdem informiere ich über wichtige Updates oder neue Services die ich anbiete.

Besonders positives Feedback habe ich letztes Jahr auf meine handgeschriebenen Weihnachtskarten erhalten, die ein willkommener Kontrast zu all den digitalen Glückwünschen waren.

So bleibst du mit deinen Kunden im Gespräch und sicher erster Ansprechpartner bei Folgeaufträgen.


Das waren meine wichtigsten monatlichen Todos. Welche Aufgaben sind für dich jeden Monat besonders wichtig? Ich freue mich auf deinen Kommentar.


Lies weiter:

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15 sinnvolle Business-Aufgaben für stressige Zeiten, die schnell erledigt sind und dich voran bringen | miss-webdesign.at

3 Kommentare

  1. Hallo Daniela,

    ich habe mich in den letzten Tagen durch eine ganze menge Blogs, Tipps & Ratschläge gelesen und muss sagen, dass Dein Blog es wirklich auf den Punkt bringt!
    Verständlich erklärt, gratis Tipps und Vorlagen sind auch dabei.

    Vielen Dank dafür!
    Patricia-Ann

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